Drei Tage Dreh. Neun Tage Feed. Und ein Traum, den ich schon seit Jahren hatte.
Die Tour de France Femmes ist das Rennen, an dessen Strecke jeder Radsportfan einmal stehen möchte – und sie ist genau so großartig, wie man es sich vorstellt. So nah an den Stars des Sports zu sein und Content rund um ihre Räder zu produzieren, ist genau das, wovon man als Fan und als Creator träumt.
Gleichzeitig war es die größte Planungsaufgabe meines Jahres. Wir hatten drei Tage, um Content für alle neun Renntage zu produzieren – mindestens zwei Posts pro Tag über das ganze Rennen, also achtzehn Kernbeiträge, bevor alles andere obendrauf kommt. Wir haben so viel gemacht, wie nur irgendwie ging.
Drei Tage Dreh. Neun Tage Feed. Die halbe Nacht am Schnitt.
Die Tage begannen brutal früh und endeten brutal spät; die halbe Nacht saß ich jedes Mal am Laptop und habe so schnell geschnitten, wie das Rennen auf uns einprasselte. Und bei Bildrechten und Technik ist die Tour kniffliger als die Mountainbike-Weltcups – aber ich würde sagen, wir haben das Allerbeste daraus gemacht.
Die Zahlen geben uns recht: Auf dem Shimano-Kanal haben wir gegenüber dem Vorjahr bei Aufrufen und Interaktionen um fast 200 % zugelegt. Für mich ist das ein voller Erfolg.
Es war außerdem das erste Rennen, das ich mit meiner neuen Kamera gedreht habe, der Sony FX30 – und ehrlich gesagt gefällt mir alles, was dabei herausgekommen ist, besser als das, was ich vorher gemacht habe. Also, ganz leise gesagt: Die Ausrüstung spielt eben doch eine Rolle, egal, was einem erzählt wird.

